PERSONAL Erfahrungsbericht – Augenlasern Teil II 17. Februar 2019

*Werbung da Namennennung / selbstbezahlt

Oh Gott der erste Bericht ist von Mai 2018.. da hab ich mir wohl etwas mehr Zeit gelassen als gedacht. Aber es ist zwischendurch viel passiert. Gefühlt war ich auch in der Zwischenzeit noch weitere zehn Male bei Care Vision und den Weg kann ich nun schon im Schlaf. Nein Spaß, in diesem Teil möchte ich euch über den weiteren Verlauf meines Eingriffs berichten. Den ersten Teil findet ihr hier.

Der Eingriff

Nachdem ich mich für einen Arzt entschieden habe, der den Eingriff bei mir vornehmen sollte, hatte ich ungefähr zwei Wochen später die Laserbehandlung. Ich wurde von meiner Mama und meiner Schwester begleitet, die als seelische Unterstützung dabei waren. Bevor es los ging wurde ich in einen Op-Kittel gesteckt und habe Überzieher für Haare und Schuhe erhalten. Danach wurde mein Gesicht noch einmal gesäubert und der Bereich um mein Auge mit Jod desinfiziert. Kurz vor dem Eingriff habe ich Betäubungstropfen ins Auge bekommen. In Gedanken war ich total geschockt, da ich nicht glauben konnte, dass die Tropfen so schnell wirken können. Danach wurde ich auf eine Liege gelegt, wo bereits der Arzt und die Schwestern bereit für die Behandlung auf mich warteten. Dann ging alles ziemlich schnell. Der Arzt redete die ganze Zeit mit mir und erklärte mir den Vorgang. Das schlimmste kam als erstes, es wird eine Klammer ins Auge gemacht, die dein Lid aufhält und bewirkt, das man nicht zwinkern kann. Man verspürt einen unangenehmen Druck der aber relativ schnell wieder weg ist. Danach fokussiert man einen roten Punkt am Laser an, der das Auge anvisiert. Ziemlich anstrengend war es, das Auge still zu halten und wirklich die ganze Zeit nur auf den Punkt zu gucken. Und das ist auch wirklich das was mir in Erinnerung geblieben ist. Zum Schluss riecht es kurz nach verbrannten Haaren und dann weiß man schon, dass die Behandlung abgeschlossen ist. Der Arzt spült das Auge dann noch mit Wasser ab, was aber ein sehr angenehmes Gefühl ist.

Nach dem Eingriff

Das ganze hat vielleicht alles zehn Minuten gedauert, es geht erschreckend schnell. Ich wurde dann in einen dunklen Raum gesetzt, in dem ich meine Augen schließen sollte und mich entspannen sollte. Nachdem weitere zehn Minuten vergangen sind, kam der Arzt noch einmal zu mir und schaute sich mein Auge an. Danach wurde ich von meiner Mama Nachhause gefahren. Mein Auge tränte ziemlich stark und trotz meiner Sonnenbrille, war es für mich am angenehmsten die Augen die ganze Zeit zu schließen. Ich musste drei verschiedene Tropfen nach einem Tropfplan nehmen, was ich sehr angenehm fand, da es das brennen verringerte. Ich kann euch wirklich sagen, dass ihr nur am Behandlungstag „Schmerzen“ verspürt. Es ist eher ein brennen. Am nächsten Tag, eine Woche später und einen Monat später wurde mein Auge kontrolliert und die Heilung überwacht. Ich habe immer fleißig meine Tropfen genommen und hatte keinerlei Probleme bei dem Heilungsprozess. Man merkt zwar, dass die Augen trockner sind und gereizt. Aber durch die Tropfen war es aushaltbar und ich gewöhnte mich schnell an das Gefühl. Ein Fremdkörpergefühl hatte ich den ersten Monat was immer schwacher wurde und mal mehr mal weniger war. Arbeiten konnte ich tatsächlich schon zwei Tage nach dem Eingriff. Ich habe das Wochenende als Erholungszeit genutzt und das war für mich auch ok.

Es hat nicht geklappt?

Selbst nimmt man ja oft den Test vor und schaut wie gut man schon gucken kann. Aber leider konnte ich keinen Unterschied feststellen und auch bei den Kontrollterminen bemerkte ich, dass irgendwas nicht stimmte. Ich bekam immer Sätze wie „Das ist am Anfang normal“ „bei manchen dauert die Heilphase etwas länger“ oder „Das Auge brauch etwas Zeit“ zu hören. Am Anfang war ich auch noch sehr optimistisch aber als dann die drei Monate vorbei waren und ich immer noch nicht besser sehen konnte war ich den Tränen nahe. Die Behandlung hatte wirklich nicht geklappt. Meine Hornhautverkümmung wurde behoben aber der Sehfehler war noch da. Am Anfang wurde mir bereits erklärt, das ein gewisser Prozentteil an Behandlungen nicht funktioniert, aber das wurde kaum weiter besprochen und nun war ich wirklich einer dieser kleinen Anteile die eine zweite Laserbehandlung brauchten.

Der zweite Eingriff

Es musste eine gewisse Zeit vergehen, bevor noch einmal gelasert werden konnte. Bei diesem Eingriff wird der Schnitt der bei der ersten Behandlung gemacht wurde noch einmal aufgeklappt und nachgelasert. Leider war ich bei diesem Eingriff selbst sehr unruhig, da die Angst das alles umsonst war sehr groß war. Außerdem wurde mein Schnitt durch die gute Heilung nicht sofort gefunden und ich hatte Angst, dass der Eingriff abgebrochen werden muss. Aber zum Schluss hat alles geklappt und mein Auge wurde ein zweites Mal gelasert. Ich muss sagen, dass es diesmal danach mehr gebrannt hat als beim ersten Mal und auch das Fremdkörpergefühl länger anhielt. Zudem hatte ich auch in der ersten Zeit vermehrt Kopfschmerzen. (Eine Nachbehandlung war bei meinem Preis mit inbegriffen, ich musste nicht noch einmal bezahlen, zum Glück 😉 )

Die Heilung

Wie schon oben geschrieben, hatte ich mehr Probleme als wie beim ersten Eingriff, was aber normal sein soll, da das Auge in so einer kurzen Zeit sehr beansprucht wird. Aber ich konnte mich einigermaßen schnell an die Umstände gewöhnen und habe immer fleißig meine Tropfen genommen. Die Angst vor den Kontrollterminen blieb aber weiterhin, weil ich zu große Angst vor dem Ergebnis hatte. Ich kann aber jetzt mit großer Erleichterung sagen, dass es sich verbessert hat. Ich bin fast bei meinem gewünschten Ziel. Da ich eine starke Hornhautverkrümmung hatte, werde ich niemals auf 100% kommen aber ich kann viel besser als vorher sehen. (Soviel wie ich mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen konnte). Die Verbesserung kam schleichend und war nicht sofort da. Witzig das es sonst immer bei anderen Patienten ist, aber warum auch bei mir.

Wie geht es mir jetzt?

Ich habe ja oben schon geschrieben, dass Care Vision schon wie mein zweites Zuhause ist : D gezwungenermaßen. Aber ohne Spaß war ich bestimmt schon 15 Mal dort. Und ich muss immer noch ein weiteres Mal hin um zu schauen, ob mit der Heilung alles gut ist. Abeeer ich lebe jetzt schon ein Jahr ohne Brillen und Kontaktlinsen und bin sehr froh den Eingriff trotz der ganzen Komplikationen durchgeführt zu haben. Klar ist es nervig, tausende Male sich untersuchen zu lassen, ich wollte aber das Geld nicht umsonst ausgegeben haben und endlich ohne Brille leben. Zu keiner Zeit hatte ich Probleme mit der Heilung, weswegen ich euch so einen Eingriff nur empfehlen kann.

Ich hoffe euch hat mein Erfahrungsbericht etwas bei eurer Entscheidung geholfen und ihr konntet lesen, wie es läuft, wenn es nicht ganz so läuft wie man es wünscht.

Liebe Grüße Lena

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2 Comments

  • Linni posted on Februar 22, 2019 at 10:27 am

    Hallo Lena,
    ich finde das Thema ja echt spannend und bin immer wieder begeistert, was die Medizin alles so leisten kann!

    Schönen Start ins Wochenende!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

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    • All About Life Blog posted on Februar 22, 2019 at 10:29 am

      Ich auch!
      Vielen Dank wünsch ich dir auch

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